Aktuelles - 2011

Aus dem Gemeinderat / Gemeinderatssitzung vom 13.12.2011
17.12.2011

Eine überschaubare Tagesordnung hatte sie, die letzte Sitzung des Gemeinderats in diesem Jahr. Bürgermeister Rupert Monn konnte bekannt geben, das die Außenanlagen am umgebauten Feuerwehrgerätehaus Allmannshausen fertiggestellt wurden und sich die Fertigstellung der Straßenbeleuchtung an der Dürrbergstraße in Assenhausen wegen Lieferschwierigkeiten für die Laternenmasten noch verzögern wird.

Nachdem die Gemeinde Berg die Förderung von regenerativen Energien fördert, wurde vor kurzem eine Anfrage an den Verein "Energiewende STA" zum Potenzial eines Pumpspeicherkraftwerkes Starnberger See/Ammersee gestellt. Ein solches Pumpspeicherkraftwerk würde den Höhenunterschied von 51m zwischen den beiden Seen zur Erzeugung von Strom aus Wasserkraft nutzen. Die Antwort auf diese Anfrage erhielten die Gemeinderäte nun als Tischvorlage. Nach Auskunft des Vereins hätte das Pumpkraft nur eine geringe Rentabilität, da die Errichtung einer ca. 8km langen Rohrleitung Kosten in Höhe von 40 Mio. € verursachen würde und durch die große Entfernung hohe Reibungsverluste entstehen würden, was eine verminderte Energieausbeute zur Folge hätte.

An einen neuen Namen müssen sich die Schülerinnen und Schüler der Volksschule in Aufkirchen gewöhnen. Die Regierung von Oberbayern hatte die Gemeinden aufgefordert, in Zuge der Errichtung der Mittelschulen die Benennung der einzelnen Schulen zu prüfen. Nach Nachfrage bei der Regierung ist zudem im Namen als Ort die jeweilige Gemeinde und nicht der Ortsteil zu nennen. So heißt die "Oskar Maria Graf - Volksschule Aufkirchen" nun in Zukunft "Oskar Maria Graf - Grundschule Berg in Aufkirchen". Da die Lehrerkonferenz und der Elternbeirat der Änderung bereits zugestimmt hatten und nun geringe Kosten entstehen, beschloss der GR einstimmig die Änderung des Namens. Den Schülern somit ein erfolgreiches Lernen in Ihrer "neuen" Schule.

Bevor der Gemeinderat dann endgültig in die Weihnachtspause verabschiedet wurde, standen noch einige Bauanträge auf der Tagesordnung. Die nächste Sitzung findet Anfang Januar statt.


 

Weihnachtsbrief und Jahresrückblick
16.12.2011

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wie in jedem Jahr möchten wir Sie auch heuer wieder über die Arbeit der Einigkeit EUW im Gemeinderat und über aktuelle Themen der Gemeindepolitik informieren. Den Weihnachtsbrief der EUW werden Sie in diesen Tagen im Ihrem Briefkasten finden.

Noch nicht erhalten, aber trotzdem neugierig?

Dann klicken Sie doch einfach hier... oder scannen Sie den Code...

EUW Weihnachtsbrief 2011qrcode

Über ihr Feedback oder Anregungen würden wir uns freuen.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen, ein frohes und schönes Weihnachtsfest und viel Glück, Gesundheit und Erfolg im neuen Jahr.

Ihre
Einigkeit EUW


 

Aus dem Gemeinderat / Gemeinderatssitzung vom 29.11.2011
03.12.2011

Nachdem der ursprünglich vom Gemeinderat favorisierte Entwurf zur Umgestaltung der Berger Ortsdurchfahrt vom Straßenbauamt nicht genehmigt wurde, stand der Beschluss in der Gemeinderatssitzung vom letzten Dienstag erneut zur Abstimmung.

Die nun vom Gemeinderat beschlossene Ausführung der Ortsdurchfahrt entspricht zwar nicht der Wunschvorstellung des Gemeinderates aus der ersten Abstimmung, beinhaltet aber, wie von der EUW unterstützt und gefordert, eine klare Abgrenzung von Fahrbahn, Rad- und Fußgängerweg. Der Radweg wird parallel zur Fahrbahn in die jeweilige Richtung geführt und durch einen Schutzstreifen von der Fahrbahn abgegrenzt. Die Bushaltebucht bleibt erhalten und für die ansässigen Geschäfte werden mehrere Längsparkplätze geschaffen.

Die Vorteile dieser Variante bestehen in der klaren Trennung der jeweiligen Verkehrswege, d. h. Radfahrer müssen sich nicht an die Geschwindigkeit der Fußgänger anpassen, sowie der Sicherheit der an der Bushaltestelle ein- und aussteigenden Fahrgäste. Der Gehweg kann aufgrund der nun bestehenden Trennung vom Radweg gepflastert und damit optisch aufgewertet werden. Durch die optische Gestaltung ist eine Verlangsamung des Verkehrs zu erwarten. Nachteil dieser Variante ist jedoch, das Radfahrer die aus Richtung Allmannshausen kommen die Straße an der Ampel queren müssen. Entsprechende Querungshilfen (Fußgängerampel und Verkehrsinsel am Kreisverkehr) sind aber schon vorhanden.

Beim nächsten Tagesordnungspunkt zückten einige Besucher Tonbandgeräte um den folgenden Vortrag "mitzuschneiden". Natürlich ging es mal wieder um das Reizthema Windenergieanlagen und diesmal im besonderen um die Vorstellung der Windpotenzialanalyse. Da Bild- und Tonaufnahmen im Berger Ratssaal, anders als vielleicht in manchen Nachbargemeinden, nicht üblich sind, wurden die Besucher aufgefordert dies zu unterlassen und die Sitzung nicht weiter zu stören.

Windpotenzial Wadlhauser Gräben
Windpotenzial Wadlhauser Gräben
© Gemeinde Berg

An den vorgesehenen Standorten in den Wadlhauser Gräben wurden lt. dem Sachverständigen Windgeschwindigkeiten zwischen 5,6 und 6,0 m/s mittels Berechnungs- und Simulationsverfahren ermittelt. Nachdem das vorliegende Gutachten nur auf Berechnungen beruht und aus Sicht des Gemeinderates noch einige Unwägbarkeiten enthält, wurde über das Gutachten hinaus beschlossen eine drei- bis viermonatige Messung am geplanten Standort durchzuführen, um ein belastbares Ergebnis zu erhalten. Diese Messung soll parallel zu Genehmigungsverfahren erfolgen.

Zum Abschluss genehmigte der Gemeinderat noch einen Bauantrag auf Errichtung einer Halle als Ersatz für die bestehenden Gewächshäuser am Sattlerfeld in Kempfenhausen. Die Genehmigung erfolgte unter dem Vorbehalt der Privilegierung.


 

Gestaltung der Ortsdurchfahrt Berg
26.11.2011

In der nächsten Gemeinderatssitzung am 29.11.2011 steht erneut die Gestaltung der Ortsdurchfahrt in Berg auf der Tagesordnung, da der vom Gemeinderat beschlossene Entwurf vom Straßenbauamt nicht genehmigt wurde.

Ortsdurchfahrt Berg
Am Dienstag erneut auf der Tagesordnung: Die Berger Ortsdurchfahrt
©google maps

Bei der Neugestaltung der Ortsmitte Berg ist der EUW wichtig, das

  • die Ortsdurchfahrt verkehrsberuhigt ausgebaut wird
  • eine klare Trennung von Straße, Radweg und Fußgängerweg geschaffen wird
  • mehrere Kurzzeitparkplätze für die ortsansässigen Geschäfte eingerichtet werden
  • die Bushaltebucht an der Staatsstraße erhalten wird, um Fahrgästen, Schulkindern und
       Senioren ein sicheres Ein- und Aussteigen zu ermöglichen
  • eine ansprechende Gestaltung mit einer entsprechenden Begrünung erfolgt

Da die Ortsdurchfahrt Berg die zentrale Durchgangsstraße in der Gemeinde Berg ist und die Neugestaltung bereits mehrmals aufgeschoben werden musste, wird sich die EUW dafür einsetzen, das möglichst bald ein genehmigungsfähiger Beschluss erfolgt, damit spätestens im Frühjahr mit den Bauarbeiten begonnen werden kann.


 

Aus dem Gemeinderat / Sondersitzung "Windkraft" am 15.11.2011
17.11.2011

"Demonstrative Geschlossenheit" - unter dieses Motto könnte man die Sondersitzung des Berger Gemeinderates zu den geplanten Windenergieanlagen (WEA) in den Wadlhauser Gräben einordnen.

Über 1.000 Einwände und Bedenken von Anwohnern (vor allem aus den Nachbargemeinden Schäftlarn und Icking) und Trägern öffentlicher Belange wie z. B. dem Bund Naturschutz waren nach der ersten Auslage des Flächennutzungsplanes zu behandeln. Bis zum vergangenen Dienstag hatte die Gemeindeverwaltung deshalb -in hervoragender Art und Weise- eine etwa 50 Seiten umfassende Beschlussvorlage für den Gemeinderat erstellt.

Der Gemeinderat hatte nicht weniger als 72 Einzelbeschlüsse zu den Einwänden zu fassen. Von den Auswirkungen der WEA auf die "Mopsfledermaus" und den "Baumpieper" bis zum den Einflüssen durch Infraschall und Schattenschlag wurden weitestmöglich alle Belange zum Wohle von Bürgern und Natur berücksichtigt.


Konzentrationsflächen WEA
Konzentrationsflächen für WEA - Abstände zu Siedlungsgebieten
© Gemeinde Berg

Aufgenommen hat der Gemeinderat auch die Bedenken der Neufahrner Bürger. Nun sollen die Windräder von Neufahrn aus nur noch in einem Winkel von 75 Grad zu sehen sein, was die Konzentrationsfläche für die WEA auf den Teil östlich der Autobahn einschränkt.

Alle von der Verwaltung erarbeiteten Beschlüsse wurden von den anwesenden Räten - einige Ratsmitglieder hatten leider entschuldigt gefehlt - mit den Stimmen der gesamten EUW-Fraktion mit 15:0 befürwortet. Demonstrative Geschlossenheit - wie eingangs erwähnt - die der Gemeinderat im wieder mal voll besetzten Ratssaal zeigte.

Außerdem wurde die Aufstellung eine Bebauungsplanes beschlossen um die Anzahl der möglichen Anlagen auf 4 Stück zu begrenzen. Einmalig war auch die abschließende Entscheidung, das bei der nächsten Auslage des Teilflächennutzungsplanes ab 24.11.2011 die Unterlagen im Internet veröffentlicht werden sollen - "demonstrative Offenheit".


 

Aus dem Gemeinderat / Gemeinderatssitzung vom 08.11.2011
09.11.2011

Zum wiederholten Mal war er voll besetzt, der Zuhörerraum des Ratssaales. Grund hierfür war ausnahmsweise jedoch nicht das Thema Windkraft sondern ein Antrag der Fa. Reiser Systemtechnik auf Änderung des Bebauungsplanes für das Kuglfeld in Mörlbach.

Da die Fa. Reiser hat vor kurzem den Zuschlag für den Bau von mehreren 1:1-Trainingsmodellen des NATO-Hubschraubers NH90 erhalten hat, ist nun eine Ausweitung der Produktionskapazitäten notwendig. Dazu müsste dringend eine 9m hohe Fertigungshalle gebaut werden. Nachdem dafür die Erweiterungsmöglichkeiten am bisherigen Standort am Oberen Lüssbach in Höhenrain nicht ausreichen, möchte Wolfgang Reiser am bisherigen MÖKI-Grundstück in Mörlbach eine zusätzliche Halle sowie Büros errichten. Das hochspezialisierte Technologieunternehmen hatte dazu im Vorfeld die Anwohner sowie die Gemeinderäte offen informiert, jedoch regt sich insbesondere bei den Anwohner Widerstand. Der Gemeinderat zeigt zwar Verständnis für die Einwände der Anwohner, jedoch wurde das Bebauungsplanverfahren einstimmig auf den Weg gebracht. Im Zuge des Verfahrens können auch die Einwände der Anwohner geprüft und berücksichtigt werden.


NH-90
Symbolfoto: NATO-Hubschrauber NH-90
©Wikipedia, Igge

Nachdem vor kurzem die Vergabe des Auftrags zum Breitbandausbau in der Gemeinde Berg an die Telekom erfolgt ist (siehe auch hier), wurde vom Gemeinderat angeregt, im Rahmen der Baumaßnahmen zusätzliche Leerrohre verlegen zu lassen. Dadurch sollen bei zukünftigen Erweiterungsmaßnahmen, z. B. bei Ausweisung neuer Wohn- oder Gewerbegebiete evtl. Grabungsarbeiten verhindert werden.

Um allerdings ein "wildes" Verlegen von Leerrohren und damit verbundene Mehraufwendungen zu vermeiden soll dazu, wie auch von der EUW unterstützt, ein Grundkonzept erstellt werden. Dazu wurde von der Fa. IK-T ein Angebot präsentiert. Der Gemeinderat beschloss die Erstellung des Konzeptes einstimmig.

Die Stadt Starnberg beantragte bei der Gemeinde Berg eine Erhöhung des Kopfbeitrages für die Musikschule von 450 € auf 500€ pro Musikschüler und Schuljahr. Da der Gemeinderat die musikalische Förderung von Kindern als sehr wichtig erachtet, wurde eine die Erhöhung des Beitrages einstimmig verabschiedet.

Ebenfalls einstimmig genehmigt wurde die Beschaffung eines neuen Löschgruppenfahrzeuges LF10 für die FF Berg als Ersatz für das alte LF8 aus dem Jahr 1973. Die finanziellen Mittel in Höhe von 210.000€ sollen im Haushalt 2012 (Fahrgestell) und 2012 (Aufbau und Beladung) eingeplant werden.Darüber hinaus stellt die Gemeinde einen Zuschussantrag über 53.000€ bei der Regierung von Oberbayern.


DSCN0844
Symbolfoto: Baugleiches Fahrzeug der FF Höhenrain
© FF Höhenrain


 

Aus dem Gemeinderat / Gemeinderatssitzung vom 05.10.2011
06.10.2011

Am gestrigen Dienstag fand im Rahmen einer Sondersitzung die Vorstellung der Gutachten zu den in den Wadlhauser Gräben geplanten Windkraftanlagen statt. Entsprechend groß war deshalb auch das Interesse der Bürgerinnen und Bürger, der Sitzungsaal war sehr gut gefüllt.

Robert Sing, Projektleiter von den Stadtwerken München, erläuterte die Ergebnisse der zwei vom TÜV Süd und des meteorologischen Büros "Wind & Regen" eingeholten Gutachten.

Nach einer Ausführung zur Technik und Wirkungsweise von neuen Windenergieanlagen (WEA) und den Auswirkungen von Nabenhöhen und Rotordurchmessern auf die Netto-Jahreserzeugung wurden schließlich konkrete Daten zum geplanten Standort in den Wadlhauser Gräben genannt.

Geplane Standorte Windkraftanlagen
Geplante Standorte für die Windenergieanlagen

Vorgesehen sind demnach die Errichtung von 4 WEA mit einer Nabenhöhe von jeweils 143 m, 113m Rotordurchmesser und 2,3 MW Generatorleistung mit folgenden prognostizierten Ergebnissen:

TÜV-Süd Wind & Regen
mittlere Windgeschwindigkeit in 140m Höhe 5,7 m/s 6,0m/s
Jahresertrag bei 50% Ü-Wahrscheinlichkeit 6,0 Mio. kWh/a 6,4 Mio. kWh/a
Jahresertrag bei 75% Ü-Wahrscheinlichkeit 5,3 Mio. kWh/a 5,8 Mio.
-Wahrscheinlichkeit = Überschreitungswahrscheinlichkeit

Die vier geplanten Anlagen produzieren lt. den vorliegenden Gutachten somit maximal 25,6 Mio. kWh/a Strom und decken damit nicht, wie ursprünglich gedacht, den Gesamtenergiebedarf der Gemeinde Berg von ca. 28 Mio. kWh/a. Dies löste im Gemeinderat einige Irritationen aus, zumal die Daten offensichtlich aufgrund von Windbeobachtungen ohne konkrete Messung am Standort erhoben wurden.

Kreisbaumeister Dr. Kühnel erläuterte im Anschluss, dass der Gemeinde nach Auffassung des Landkreises die Planungshoheit für die Änderung des Flächennutzungsplanes obliegt und somit die Anzahl der WEA entgegen der ursprünglichen Äußerungen begrenzen könne. Dies würde bedeuten, dass die für die WEA benötigen Flächen deutlich kleiner werden und die Abstände zur Wohnbebauung dann zwischen 1.200 und 1.450m liegen würden.

Die Änderung des Flächennutzungsplanes muss bis November 2011 erfolgen, da ansonsten an jeder geeigneten Stelle in der Gemeinde Berg eine WEA errichtet werden könnte. Ein konkreter Bauantrag für ein Windrad zwischen Aufkirchen und Aufhausen liegt bekanntlich bereits vor und wurde vom Gemeinderat mit Verweis auf die Aufstellung eines Flächennutzungsplanes zurückgestellt.


 

Aus dem Gemeinderat / Gemeinderatssitzung vom 27.09.2011
01.10.2011

Hauptpunkt der Gemeinderatssitzung war zum wiederholten Mal die Gestaltung der Ortsdurchfahrt von Berg. Nachdem sich der Gemeinderat in der Sitzung vom 07.06.2011 (siehe unten) auf einen Entwurf geeinigt hatte, hat das staatliche Bauamt diesem Beschluss bei einer Planungsbesprechung am 25.08.2011 einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Aufgrund einer geänderten Rechtsprechung zur Straßenverkehrsordnung (StVO) müssen Rad- und Fußwege voneinander getrennt werden. In konkreten Fall Berg hätte dies aufgrund der zu geringen Straßenbreite zur Folge, dass Radfahrer aus Richtung Allmannshausen kommend an der Fußgängerampel vom Radweg über die Staatsstraße auf die andere Straßenseite wechseln müssten. Im weiteren Verlauf wäre dann die Staatsstraße am Ortsausgang vor dem Kreisel wieder zu überqueren, um auf den Radweg Richtung Kempfenhausen zu kommen.

Diese Variante stieß beim Gemeinderat auf größtes Unverständnis, von einigen GR war dies sogar als "Schildbürgerstreich" bezeichnet worden. Die vorgestellte "Neuplanung" wurde nach hitziger Diskussion, gemeinschaftlich abgelehnt. Nun soll ein neuer Entwurf mit einem durchgängigen Weg für Rad- und Fußgänger erstellt werden. Zu erwarten ist nun allerdings, dass durch den neuen Entwurf einige Parkplätze wegfallen und auch die Begrünung deutlich geringer ausfällt als ursprünglich vorgesehen.

Wenigsten wurde schon festgelegt, welche Beleuchtung die (noch nicht fertig geplante) Straße erhellen wird und wie das Bushäuschen aussehen soll. Ein Anfang ist somit gemacht...


 

Informationsveranstaltung Windenergie
18.09.2011

Ein für die Einigkeit EUW sehr wichtiges Thema ist die Förderung von alternativen Energien in der Gemeinde Berg.

Nachdem vor kurzem im Norden der Gemeinde, in den Wadlhauser Gräben, eine Fläche für die Errichtung von Windkraftanlagen ausgewiesen wurde und dies einen Kernpunkt des Energiekonzeptes unserer Gemeinde darstellt, möchten wir Sie deshalb schon heute auf die Informations- veranstaltung der Gemeinde Berg hinweisen.

Diese findet am

Dienstag den 18.10.2011 um 19.30 Uhr
im Gasthof zur Post in Aufkirchen

statt.


 

Aus dem Gemeinderat / Gemeinderatssitzung vom 13.09.2011
17.09.2011

Die unendliche Geschichte des Kreisels wird fortgeschrieben. Nachdem der Gemeinderat bei den letzten Sitzungen mehrmals kritische Schreiben und Anträge zur Gestaltung des Kreisels in Berg-Nord als Tischvorlage erhalten hatte, lagen in der ersten Sitzung nach der Sommerpause mehrere Zuschriften vor, in denen Bürger den Entwurf lobten. Er polarisiert halt, der Kreisel...

Wie schon länger bekannt ist, geht es im Berger Rathaus recht eng zu. Als erste Amtshandlung nach der mehrwöchigen Sitzungspause konnte Bürgermeister Rupert Monn deshalb sehr erfreut den Beschluss aus der nicht-öffentlichen Sitzung bekanntgeben, dass in Kürze übergangsweise eine Erweiterung der Rathausräume mittels Bürocontainern erfolgen soll.


Rathaus
©Gemeinde Berg

Auf der weiteren Tagesordnung standen fast ausschließlich Bauangelegenheiten, wie Anträge auf Vorbescheid und Bebauungsplanänderungen.

In der letzten Sitzung war bereits heiß über einen Bauantrag am Rottmannweg in Assenhausen diskutiert worden. Mehrere Bürger hatten eine Unterschriftensammlung gegen das Projekt durchgeführt. In der aktuellen Sitzung hatte der Bauherr deshalb einen geänderten Antrag auf Vorbescheid gestellt, bei dem der Baukörper etwas niedriger gestaltet wurde. Der Gemeinderat hat den Antrag jedoch abermals abgelehnt, da der Bau immer noch dreigeschossig ausgeführt werden soll, dies in der näheren Umgebung jedoch nirgends zu finden ist.

Nach Behandung der Bauanträge ging es dann in den nicht-öffentlichen Sitzungsteil. Hierüber an dieser Stelle in Kürze mehr.


 

Aus dem Gemeinderat / Gemeinderatssitzung vom 09.08.2011
13.08.2011

Für erheblichen Gegenwind aus den Nachbargemeinden Schäftlarn und Icking hatte der Beschluss des Berger Gemeinderats zur Ausweisung der Flächen für die Errichtung von Windkraftanlagen in den Wadlhauser-Gräben (siehe auch Bericht vom 22.05.2011) gesorgt. Dies zeigte sich deutlich durch den Besuch von zahlreichen Bürgern aus den Nachbargemeinden bei der Gemeinderatssitzung.

Windrad
©Gemeinde Berg

In der aktuellen behandelte der Gemeinderats den Flächennutzungsplan und die Einwände von Trägern öffentlicher Belange. Bürgermeister Rupert Monn verdeutlichte nochmals, dass es keine Frage sei, "ob" in der Gemeinde Berg Windräder errichtet werden sondern lediglich "Wo". Von öffentlicher Seite gab es lediglich die Autobahndirektion, die Bedenken wegen eventuellem "Eiswurfs" sowie der Gemeinden Schäftlarn und Icking, die einen zu geringen Abstand zu Wohnbebauung bemängelen. Die Bedenken wurden vom GR zur Kenntnis genommen, bei der Planung werden die gesetzlichen Abstände und auch die ökologische Verträglichkeit in jedem Fall berücksichtigt.

Sehr erfreut konnte Rupert Monn den Beschluss aus der nicht-öffentlichen Sitzung des GR zum Thema "Breitbandversorgung" bekanntgeben. Der von der EUW stets gefordert und unterstützte Ausbau der schnellen Internetversorgung soll bis Ende 2012 erfolgen. Die Ortschaften Höhenrain und Aufkirchen werden mittels Glasfaserkabel angeschlossen.

Diskussionspunkt war der von einem Bauträger gestellte Antrag auf Vorbescheid für ein Mehrfamlienhaus am Rottmannweg in Assenhausen. Wegen der sehr wuchtigen und hohen Bebauung hatte es bereits im Vorfeld heftige Proteste von Anwohnern gegeben. Da auch der Gemeinderat der Meinung war, dass dies erhebliche Auswirkungen auf das Ortsbild hätte, wurde der Antrag einstimmig abgelehnt.


 

Aus dem Gemeinderat / Gemeinderatssitzung vom 26.07.2011
29.07.2011

Sie sorgt noch immer für Diskussionen in der Gemeinde Berg: Die Gestaltung des Kreisverkehrs in Berg-Nord. Vor der jüngsten Gemeinderatssitzung hatte eine engagierte Gemeindebürgerin in einem Antrag an die Gemeinde gefordert, den Kreisel neu zu gestalten, da es in der Bevölkerung sehr kontroverse Meinungen über das derzeitige "Kunstwerk" gäbe. Diesen Antrag haben die Gemeinderäte als Tischvorlage zur Kenntnis bekommen. Die Gemeindeverwaltung hatte in einem persönlichen Schreiben an die Bürgerin bereits dazu Stellung genommen. Man darf gespannt sein, ob der Kreisel nach vollständigem Erblühen des "Seegrases" dem vom Gemeinderat genehmigten Entwurf noch näher kommt...

Im Zuge einer Änderung des Stellenplanes in der Gemeindeverwaltung wurde ein Beschluss zur Anpassung des Haushalts 2011 im Rahmen einer "Nachtragshaushaltssatzung" erforderlich. Der Gemeinderats beschloss die Änderung des Stellenschlüssels auf 34,84 Stellen einstimmig.

Für etwas Aufsehen sorgte dann der Antrag auf Errichtung eines Nebengebäudes sowie eines Basketballplatzes in Unterberg. Für deren Errichtung wäre eine Aufschüttung bzw. Abgrabung eines Teils des Hanges notwendig. Problematisch ist dabei, dass Schicht- oder Hangwasseradern angeschnitten werden könnten und dann Probleme für tiefer gelegene Grundstücke entstehen. Außerdem würde durch den befestigten Basketballplatz die genehmigte Grundfläche für Nebenanlagen erheblich überschritten. Aufgrund dessen wurde der Antrag vom Gemeinderat abgelehnt.

Nach langjährigen Planungen wurde dem Gemeinderat das Planungskonzept für die "Südliche Aufkirchner Straße" in Berg vorgelegt. Der Entwurf sieht die Errichtung von 5 Doppelhäusern und 9 Einzelhäusern vor. Ein Teil davon soll als Einheimischenmodell ausgewiesen werden. Aufgrund der Hanglage und der damit verbundenen Höhenunterschiede wurden einige Baukörper neu ausgerichtet. Zudem wurde in einer Mulde im unteren Bereich ein Kinderspielplatz geplant, da an dieser Stelle bei einer Bebauung mit Wasserschäden durch ablaufendes Niederschlagswasser zu rechnen ist. Der Beschluss zur Einleitung des Bebauungsplansverfahrens erfolgte einstimmig.


 

Aus dem Gemeinderat / Gemeinderatssitzung vom 12.07.2011
15.07.2011

Eine Premiere der besonderen Art stand am letzten Dienstag an. Erstmalig in diesem Jahr eine Tagesordnung ohne Bauanträge oder Bebauungsplanänderungen. War das schon ein Vorgeschmack auf ein bevorstehendes "Sommerloch"? Man könnte es meinen, denn auch der Verlauf der Sitzung war sehr ruhig und harmonisch.

Zu Beginn gab es aus dem Gemeinderat eine Anfrage zu den derzeitigen Baumaßnahmen am "Graserweg" in Aufhausen. Der Weg, der öffentlich gewidmet ist und durch Wiesen und Grundstücke von Herrn Genz führt, wird derzeit saniert und mit einer Eschenallee neu gestaltet. Nach Auskunft von Bürgermeister Rupert Monn sind diese Maßnahmen in Ordnung, da sie im Rahmen der Unterhalts- Verpflichtungen des Unternehmer liegen.

Weiterhin konnte Rupert Mann auf den 1. Berger Skater-Contest auf der Skater-Anlage in Berg-Nord hinweisen und bedanke sich bei den Initiatoren und Helfern für die gelungene Veranstaltung.

Im Anschluss informierte die Gemeindeverwaltung die Gemeinderatsmitglieder über den Stand der Unterhaltsmaßnahmen an den gemeindlichen Kinderspielplätzen. Für das Jahr 2011 sind hier ca. 25.000€ für neue Spielgeräte und Instandhaltungsmaßnahmen geplant, von denen einige schon umgesetzt wurden.

Außerdem legte die Gemeindeverwaltung ein Informationsblatt zur Energiewende und zum Thema Windkraft auf. Dort werden die wichtigsten FAQs z. B. zu Standorten, Energiegewinnung und Umweltverträglichkeit der geplanten Windkraftanlage beantwortet. Dieses Informationsblatt soll in Kürze auch auf der Homepage der Gemeinde Berg veröffentlicht und laufend aktualisiert werden. (Hinweis: die FAQs finden sie hier)


 

Stadlfest der EUW am 02.07.2011
05.07.2011

Am 02.07.2011 fand in Höhenrain das traditionelle Stadlfest der EUW statt. Viele freiwillige Helfer bereiteten den ganzen Tag den Monn-Stadl an der Attenhauser Straße in Höhenrain vor um ab 19.00 Uhr den zahlreichen Gästen eine gelungene Veranstaltung bieten zu können, auf der auch ausgiebig über aktuelle politische Belange und Projekte in der Gemeinde Berg diskutiert werden konnte.

Kulinarisch wurden die Besucher dann mit Grillfleisch, Bratwürstl und Bierspezialitäten der Klosterbrauerei Reutberg eG verwöhnt. Anschließend konnten sich die Anwesenden noch über hausgemachte Kuchen am reichhaltigen Kuchenbüfett erfreuen. Für den musikalischen Rahmen sorgten die Musikanten der zünftigen „08/15 Musi". So konnte bis spät in der Nacht gefeiert werden.

Erfreulicherweise konnte die EUW am Rande der Veranstaltung mit Andreas Müller aus Höhenrain auch noch ein neues Mitglied gewinnen. Insgesamt also ein rundum erfolgreicher und gelungener Abend!

An dieser Stelle nochmals ein herzliches "Vergelt's Gott" an die am Auf- und Abbau beteiligten fleißigen Helfer.

Hier noch einige Bilder der Veranstaltung:

Stadlfest

Stadlfest
©EUW


 

Aus dem Gemeinderat / Gemeinderatssitzung vom 28.06.2011
03.07.2011

Ein kleines Überraschungspräsent für die Gemeinderäte gab es zu Beginn der Sitzung. GR Andreas Hlavaty beschenkte jeden Gemeinderat mit einer Fliegenklatsche, damit sich die Ratsmitglieder schon für die drohende Mückenplage am Lüssbach wappnen können. Natürlich war dies nur als Scherz gedacht, da die Gemeinde versuchen wird, der Plage Herr zu werden. Grundsätzlich werden, wie auch von der EUW angestrebt, keine Chemikalien (wie z. B. am Chiemsee praktiziert) zum Einsatz kommen. Stattdessen soll die Mückenplage durch natürliche Maßnahmen bekämpft werden. So ist die Ansiedlung von Fledermäusen durch Bau von Nistkästen oder eine schnelle Entwässerung der Rückhaltebecken durch Erhöhung des Abflusses und einziehen von Sickergräben geplant.

Im anschließenden Bericht des Bürgermeisters musste Rupert Monn zunächst auf die aktuelle Ausschreibung für die Sanierung der Alten Schule in Aufkirchen eingehen. Nachdem für die Hauptgewerke Schreiner- und Maurerarbeiten keinerlei Angebote eingegangen sind, muss die Ausschreibung in abgeänderter Form wiederholt werden. Die Sanierung des alten Schulhauses wird sich damit voraussichtlich auf 2012 verzögern.

Im Jahre 2012 soll wieder eine Ehrung von verdienten Ehrenamtlichen und Sportlern durch die Gemeinde Berg erfolgen. Hierfür werden von einer Jury Personen ausgewählt, die folgende Kriterien erfüllen:

  • außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement oder
  • außergewöhnliche sportliche Leistungen oder
  • außergewöhnliche sonstige Leistungen für das Gemeinwohl oder
  • außergewöhnliches soziales Engagement

Vorschläge hierzu können bei der Gemeindeverwaltung eingereicht werden.

Im Anschluss daran wurden noch mehrere Bauanträge bzw. Bebauungsplanänderungen behandelt.

Stadlfest der EUW
Juni 2011

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,
liebe Vereinsmitglieder,

wir möchten Sie herzlich zum traditionellen Stadlfest der EUW

am Samstag, den 2. Juli 2011 ab 19.00 Uhr
im Monn-Stadl an der Attenhauser Straße in Höhenrain

einladen.

Zur Unterhaltung spielt die zünftige "08/15-Musi" auf. Für Ihr leibliches Wohl ist bestens gesorgt. Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt, der Eintritt ist frei.

Wir freuen uns bereits jetzt, Sie bei uns begrüßen zu dürfen.

Ihre EUW


 

Enthüllung des Kunstwerkes am Kreisverkehr Berg Nord
11.06.2011

Am heutigen Samstag wurde im Rahmen der Eröffnung der Feierlichkeiten zum 125. Todestag von König Ludwig II. das Kunstwerk am neuen Kreisverkehr in Berg-Nord feierlich enthüllt. Bürgermeister Rupert Monn konnte im Beisein zahlreicher Gäste und der ausführenden Künstler die bereits im Vorfeld von der Bevölkerung kontrovers diskutierte Krone erstmals der Öffentlichkeit präsentieren.

Der im Rahmen eines Wettbewerbes der Gemeinde ausgewählte Entwurf von Ulrike Adldinger wurde vom Aufkirchner Künstler Roman Wörndl umgesetzt und zeigt eine im See versinkende Krone mit einem blauen Spruchband, auf dem der historisch überlieferte Ausspruch "Ein Ewig Rätsel Will Ich Bleiben Mir Und Anderen" zu lesen ist.

Nachfolgend einige Bilder der feierlichen Enthüllung:

DSCN3276

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©EUW


 

Festtage zum Gedenken an den 125. Todestag von König Ludwig II.
10.06.2011

Im Rahmen des Gedenken an den 125. Todestag von König Ludwig II. findet in Berg ein großes Festwochenende statt.

König Ludwig II. war am 13. Juni 1886 unter bis heute nicht geklärten Umständen, zusammen mit seinem Leibarzt Professor von Gudden, im Starnberger See in der Nähe von Schloss Berg ertrunken.

Die Feier ist wie folgt geplant:

Samstag, 11.06.2011, Auftaktveranstaltung mit Bieranstich ab 13.00 Uhr

Sonntag, 12.06.2011, Konzert der Showband "Blechschaden",
(Beginn 20.00 Uhr , Einlass ab 18.00 Uhr)

Montag, 13.06.2011 9.30 Uhr Kirchenzug zur Votivkapelle
10.30 Uhr Gedenkgottesdienst
anschl. Festumzug und Bierzeltbetrieb

Weitere Informationen zum Festwochenende finden Sie auch unter http://www.koenig-ludwig-berg.de/

Wir wünschen allen Gästen viel Spass und den Veranstaltern ein gutes Gelingen.


 

Aus dem Gemeinderat / Gemeinderatssitzung vom 07.06.2011
10.06.2011

Zwei zentrale Tagesordnungspunkte beherrschten die Gemeinderats- sitzung vom 07.06.11. Zum einen die Entscheidung zur Gestaltung der Ortsdurchfahrt von Berg, zum anderen die Änderung des Bebauungsplanes zum Gewerbegebiet Höhenrain Ost.

In Höhenrain Ost hatte die Gemeinde Berg bereits vor längerer Zeit ein Gewerbegebiet ausgewiesen, jedoch konnten die angebotenen Grundstücke bisher nicht veräußert werden. Nun hat sich ein Interessent gefunden, der zwei Grundstücke erwerben möchte, um darauf eine Maschinenhalle mit einer Grundfläche von ca. 1.500 m2 und ein Bürogebäude mit ca. 600 m2 zu errichten. Da die Umsetzung der Planung mit den bisherigen Festsetzungen des Bebauungsplanes aufgrund einer Begrenzung der Wandhöhen und der Dachgestaltung nicht möglich ist, muss der Bebauungsplan für das Gewerbegebiet geändert werden. Nach einer ausführlichen Diskussion wurde die Änderung des Bebauungsplanes mit 15:5 Stimmen beschlossen.

Nach einer anschaulichen Präsentation des mit der Planung der Ortsdurchfahrt Berg beauftragten Ingenieurbüros Ott konnten die Gemeinderäte verschiedene Gestaltungsvarianten begutachten. Dazu waren von Seiten des Planungsbüros mehrere Abschnitte der Durchfahrt auf einzelnen Plänen umrissen worden, die entsprechend der Vorstellungen der Gemeinderäte zusammengesetzt werden konnten.

Nachdem die Vor- und Nachteile der verschiedenen Varianten ausgiebig erörtert wurden, kristallisierte sich eine Mehrheit für den nachfolgend abgebildeten und von der EUW unterstützte Entwurf heraus. Entlang der Durchfahrt entstehen so zwischen mehreren Bäumen zusätzliche Parkplätze, ein Rad- und Fußweg und eine Haltebucht für den Linienbusverkehr.

Ortsdurchfahrt Berg


 

Aus dem Gemeinderat / Gemeinderatssitzung vom 17.05.2011
22.05.2011

Nun ist er öffentlich, der Standort für die Windkraftanlagen im Gemeindegebiet Berg. Die "Wadlhauser Gräben" werden im neu aufzustellenden Teilflächennutzungsplan als bestgeeigneter Standort ausgewiesen.

Zur Vorgeschichte: Die Gemeinde Berg ist aufgrund der Zurück- stellung eines bereits gestellten Bauantrages für ein Windrad im Bereich zwischen Aufhausen und Aufkirchen gezwungen, andere geeignete Flächen auszuweisen. Da die Errichtung von Windkraftanlagen eine sog. Privilegierung hat, war die Frage war also nicht mehr, ob in der Gemeinde eine (weitere) Windkraftanlage errichtet wird, sondern lediglich wo diese gebaut wird.

Standort Wadlhauser Gräben
Die geplante Fläche "Waldhauser Gräben"

Aus diesem Grund hat der Gemeinderat im Dezember 2010 beschlossen, einen Teilflächennutzungsplan "Windkraft" aufzustellen. Dies sollte in Abstimmung mit dem Landkreis Starnberg erfolgen, um einheitliche Kriterien für die Standortsuche in allen Gemeinden des Landkreises zu gewährleisten. Ziele dieser Planung waren das Orts- und Landschaftsbild zu erhalten, die geforderten Abstände von min. 1 km zu Wohnbebauung einzuhalten sowie Natur- und Artenschutzbelange zu berücksichtigen.

Bei der Suche nach einer geeigneten Fläche hatte sich schnell herauskristallisiert, dass aufgrund seiner Lage zur Wohnbebauung nur der nordöstliche Teil des Gemeindegebietes in Frage kommt. Bei der Untersuchung des Geländes hat sich dann ergeben, dass dort für ein Windrad mit einer Nabenhöhe von ca. 120-140m Höhe mit einer Windstärke von ca. 6,3m/s gerechnet werden kann, so dass die Windgeschwindigkeiten für einen wirtschaftlichen Betrieb ausreichend sind. Die Erstellung eines Gutachtens hierzu läuft derzeit.

Der Gemeinderates befürwortete das vorgestellte Planungskonzept zur Aufstellung des Teilflächennutzungplanes einstimmig.

Im nicht-öffentlichen Sitzungteil wurde dann ein weiteres, für die Entwicklung der Gemeinde wichtiges Thema diskutiert, hierzu in Kürze mehr...


 

Aus dem Gemeinderat / Gemeinderatssitzung vom 03.05.2011
05.05.2011

Zu Beginn der Sitzung konnte Bürgermeister Rupert Monn (EUW) über folgende Punkte berichten:

  • Zum momentanen Bauprojekt "Ortsdurchfahrt Berg" findet am 10.05.2011 ein weiterer Termin mit dem zuständigen Straßenbauamt Weilheim statt. Bei diesem Termin sollen Möglichkeiten für eine möglichst ansprechende und sichere Gestaltung im Hinblick auf Fussgänger, Radfahrer und Parkbuchten erörtert werden.

  • Mückenplage in den Filzen und entlang des Lüßbaches: Eventuell gibt es doch noch eine Möglichkeit, der zu erwartenden Mückenplage auf biologischem Wege entgegenzutreten. Derzeit steht allerdings noch eine Stellungnahme des Landratsamtes aus, die jedoch bis zur nächsten Gemeinderatssitzung vorliegen soll.

Auf Antrag von mehreren Gemeinderatsmitgliedern sollen die Möglichkeiten einer eigenen gemeindlichen Kommunalversorgung und damit verbunden die Gründung eines eigenen Gemeindewerkes geprüft werden. Zudem sollen die in naher Zukunft auslaufenden Konzessionsverträge für Strom und Gas nicht verlängert werden und auch hier die mögliche Übernahme einer Eigenversorgung durch ein Gemeindewerk überprüft werden. Außerdem soll die Verwaltung beauftragt werden, die Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem Fides-Gebäude in Aufhausen und der Schule in Aufkirchen zu prüfen. Der Gemeinderat einigte sich einvernehmlich darauf, diesen Antrag und die weitere Vorgehensweise der Gemeinde im Hinblick auf eine autarke Energieversorgung im Herbst bei einem Strategiewochenende in Obing zu behandeln. Die Verwaltung und der PUVE -Ausschuss (Planung, Umwelt, Verkehr, Energie) werden bis dahin entsprechende Vorbereitungen treffen.

Aufgrund eines gesteigerten Bedarfes wurden für den Kindergarten in Höhenrain vier zusätzliche Kinderbetreuungsplätze genehmigt.

Größere Diskussionen gab es es dann erst wieder zum Antrag auf Änderung der Einfriedungssatzung. Die Satzung soll dahingehend geändert werden, dass lebende Einfriedungen, d. h. Hecken aus einheimischen Gehölzen nun bis max. 1,60m Höhe zulässig sind, feste Einfriedungen wie Mauern oder Zäune dürfen max. 1,30 m hoch sein. Lebende Einfriedungen die älter als 5 Jahre sind können die Höhe überschreiten, soweit ein Rückschnitt den Bestand gefährdet. Zukünftig soll allerdings auch die Einhaltung dieser Satzung verstärkt überwacht werden. Die neue Einfriedungssatzung finden Sie in Kürze hier.

Ein Bauantrag für einen "Mehrzonenklimastall" für 2x300 Demeter-Legehennen in Farchach wurde vom Gemeindrat unter Vorbehalt der Privilegierung genehmigt. Mögen die Hennen sich wohlfühlen...

Für den von der EUW beantragten Dorfplatz in Kempfenhausen wurde die Aufstellung eines Bebauungsplanes sowie die Änderung des Flächennutzungsplanes beantragt. Im Zuge der Baumaßnahme soll auch ein Fußgängerweg am Milchberg gebaut sowie ein durch die Schön-Klinik zu errichtender Parkplatz berücksichtigt werden. Die EUW freut sich, dass das von ihr beantragte Vorhaben schon bald umgesetzt werden kann!

Bürgermeister Rupert Monn konnte außerdem noch bekannt geben, dass am Sonntag, den 15.05.2011 um 10.30 Uhr die Einweihung des neuen Sportgeländes Berg-Nord stattfindet.

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen

Am Donnerstag, den 07.04.2011, fand im Gasthaus "Zum Alten Wirt" in Höhenrain die diesjährige Jahreshauptversammlung der Einigkeit statt. Nach der Begrüßung der zahlreich erschienenen Mitglieder durch den ersten Vorsitzenden Florian Käsbauer und den Berichten des Kassenwartes und des Schriftführers stand der wichtigste Punkt des Abends auf dem Programm: die Neuwahlen der Vorstandschaft.

Als neuen ersten Vorsitzenden wählte die Versammlung August Buchberger. Seine Stellvertreter sind zukünftig Florian Käsbauer, der das Amt des ersten Vorsitzenden aus beruflichen Gründen abgegeben hatte, und Anton Lidl. Kassenwart bleibt auch weiterhin Elmar Buchner, neu im Vorstand ist Richard Fink jun. als Schriftführer. Als Beisitzer wurden Hildegard Steinbrück, Günter Eidenschink und Anton Schuster gewählt. Alle Wahlgänge erfolgten einstimmig.

Vorstandschaft EUW
v. l. Florian Käsbauer, August Buchberger, Elmar Buchner, Richard Fink jun.

August Buchberger bedankte sich bei seinem Vorgänger Florian Käsbauer für die geleistete Arbeit und betonte, dass die EUW zukünftig ihre Öffentlichkeitsarbeit verstärken werde. Die EUW will auch weiterhin die Förderung regenerativer Energien fortführen und aktiv die Gemeindepolitik mitbestimmen. Beleg dafür sei z. B. der Weg zur Schuldenfreiheit der Gemeinde Berg, der massgeblich durch die EUW mitgetragen wurde.

Im Anschluss erläuterte Bürgermeister Rupert Monn anhand einer "Rundfahrt" durch die Gemeinde Berg aktuelle gemeindliche Projekte. So können unter anderem der von der EUW beantragte Dorfplatz in Kempfenhausen mitsamt einem Fussweg entlang des Milchbergs voraussichtlich im nächsten Jahr fertiggestellt werden, nachdem die letzten Grundstücksangelegenheiten kürzlich geregelt wurden. Weiterhin sei auch geplant, zusätzliche Krippen- und Kinderbetreuungsplätze zu schaffen.

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