Aktuelles - 2012

Aus dem Gemeinderat / Gemeinderatssitzung vom 18.12.2012
20.12.2012

Das Hauptthema der letzten Gemeinderatssitzung in diesem Jahr stellten die 18 nachträglichen Bauanträge für bereits bestehende Gebäude auf dem Grundstück des Unternehmers Siegfried Genz auf der Maxhöhe dar. Nachdem der Eigentümer angibt, dort eine Landwirtschaft zu betreiben, zu der jedoch keine landwirtschaftliche Privilegierung seitens des Landwirtschaftsamtes erteilt ist, wurden nun nachträglich die Bauanträge bei der Gemeinde gestellt. Bei einem Ortstermin am vergangenen Samstag konnten sich die Gemeinderäte selbst ein Bild von der Situation auf dem Gelände machen. Fakt war, dass 18 Gebäude ohne Baugenehmigung bzw. abweichend zur Genehmigung errichtet worden sind, 16 davon befinden sich im Aussenbereich, der zudem noch im Landschaftsschutzgebiet liegt.

Letztlich fielen die Beschlüsse des Gemeinderates nach ausgiebiger Diskussion relativ eindeutig:

Die im Aussenbereich liegenden Objekte wurden nicht genehmigt (15:2 Stimmen)
Eine im Innenbereich liegende Lagerhalle wurde nachträglich genehmigt (12:5), sowie eine "zu groß geratene" Maschinenhalle ebenfalls (mit 16:1).

Im Anschluss daran wurde den Gemeinderäten die Planung für den Geh- und Radweg von Aufkirchen nach Farchach vorgestellt. Dieses Projekt war schon länger geplant und kann nun, nach zähen Grundstücksverhandlungen seitens der Verwaltung, endlich umgesetzt werden. Ein kleiner Wehrmutstropfen ist jedoch eine kleine Engstelle vor der "Lüften", da dort leider nicht mehr Grund erworben werden konnte. Im Zuge der Baumaßnahmen werden parallel die Wasserleitung erneuert und Leerrohre für den Breitbandausbau verlegt. Für das Projekt sind Baukosten von ca. 500T€ veranschlagt. Die Planung für den Geh- und Radweg wurde mit 16:1 Stimmen befürwortet.



 


Aus dem Gemeinderat / Gemeinderatssitzung vom 13.11.2012
17.11.2012

Eine Marathonsitzung trotz übersichtlicher Tagesordnung. So könnte man die Gemeinderatssitzung am letzten Dienstag wohl am ehesten beschreiben. Grund dafür war ein Vortrag von Herrn Stefan Porsch vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen zur Finanzierung der Kinderbetreuung.

Seit der Änderung des Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes (BayKiBiG) im Jahre 2005 erfolgt eine Bezuschussung der Kosten seitens des Freistaates nicht mehr personal- sondern kindbezogen. Hierbei werden z. B. Punkte wie flexiblere Öffnungszeiten (sog. Buchungszeitfaktoren) und belegte Plätze gefördert. Außerdem müssen Vorgaben wie der Anstellungsschlüssel (das Verhältnis der Arbeitszeit des Betreuungspersonals zu Buchungszeiten der Kinder) sowie ein Qualifikationsschlüssel (Verhältnis von Kindererziehern zu Kinderpflegern) erfüllt werden, um staatliche Förderungen zu erhalten.

Insgesamt stellt Herr Porsch der Gemeinde Berg für die sieben gemeindlichen Einrichtungen ein positives Zeugnis aus. Laut Auskunft von Herrn Bürgermeister Monn ist lediglich im Kindergarten in Aufkirchen aufgrund eines Personalengpasses der Anstellungsschlüssel zu hoch. Laut Herrn Porsch kann aber auch in solchen Situationen über Härtefallregelungen eine Förderung erfolgen.

Der zweite Tagesordnungspunkt des Abends betraf eine Änderung des Teilflächennutzungsplanes "Windkraft". Da der Teilflächennutzungplan Teil der landkreisweiten Gesamtplanung ist, musste aufgrund eines Hinweises der Gemeinde Weßling eine redaktionelle Änderung eingefügt werden, die jedoch keine Auswirkung auf die Gültigkeit des Flächennutzungplanes hat. Diese wurde vom Gemeinderat einstimmig beschlossen.

Im Zuge dieses Themas kam aus dem Gemeinderat nochmals die Nachfrage zu den Ergebnissen der Windmessungen in den Wadlhauser Gräben. Laut Auskunft von BGM Monn sind diese seit Ende Oktober abgeschlossen, die Ergebnisse liegen voraussichtlich bis Ende des Jahres vor.





Aus dem Gemeinderat / Gemeinderatssitzung vom 23.10.2012

26.10.2012

Die Gemeinderatssitzung am vergangenen Dienstag begann recht ungewöhnlich. Die Gemeinderäte waren zum Ortstermin bei der Fa. Riedl in Berg geladen. Hintergrund war die bervorstehende Schließung der Wurstfabrik und die geplante Weiternutzung des Geländes. Der Eigentümer möchte anstelle der Fabrik auf dem ca. 3.000 m2 großen Grundstück an der Schatzlgasse in Berg einen Wohnpark mit sechs Wohnhäusern, teils zur Eigennutzung und zur Vermietung, errichten. Diese Pläne stellte der zuständige Architekt dann im Gemeinderat vor. Die Wohnhäuser sollen in dreistöckiger Bauweise mit Flachdach und Dachterasse erstellt werden.

Schatzlgasse Berg
Bauvorhaben Schatzlgasse in Berg ©Gemeinde Berg

Das gefiel den anwesenden Gemeinderäten jedoch gar nicht, das das Grundstück fast direkt im Berger Ortszentrum liegt und die Planung der gewachsenen Bebauung überhaupt nicht entspricht.  Sollte das Bauvorhaben von der Gemeinde nicht genehmigt werden, möchte der Eigentümer die Fabrik weiterhin zur Lebensmittelproduktion nutzen, die Wurstfabrik wird jedoch auf jeden Fall geschlossen und die Produktion verlagert.

Weiterhin stand die Anpassung der gemeindlichen Garagen- und Stellplatzverordnung auf der Tagesordnung. Laut eines Urteils des Verwaltungsgerichtshofes München sind Regelungen über Stauräume vor Garagen und Stellplätzen nicht mit der BayBO vereinbar. Deshalb darf die gemeindliche Garagen- und Stellplatzverordnung keine Regelung mehr zu einem 5-Meter-Abstand zwischen Garagen und Verkehrsflächen mehr enthalten. Die Gemeindeverwaltung schlug jedoch die Fassung eines Grundsatzbeschlusses vor, wonach entsprechende Abweichungen bei Bauvorhaben grundsätzlich dem Gemeinderat zur Entscheidung vorgelegt werden müssen. Dies wurde einstimmig für gut befunden.

Erste Schatten wirft auch die Einführung des Digitalfunkes für Hilfsorganisationen und Feuerwehren. Durch die Einführung dieses modernen Funksystems soll vor allem eine sehr viel bessere Sprachqualität, höhere Sicherheit und eine verbesserte Kommunikation im Einsatz und Katastrophenfall erreicht werden. Bis Ende 2015 soll der Digitalfunk bayernweit umgesetzt werden. Im Bereich der Leitstelle Fürstenfeldbruck (zuständig für die Landkreise STA, DAH, LL und FFB) findet ab 01.09.2013 ein erweiterter Probebetrieb statt. Vorteil der Teilnahme an diesem Probebetrieb ist, dass mögliche Versorgungslücken frühzeitig entdeckt und auf Kosten des Freistaates beseitigt werden können. Kommunen die nicht an diesem Probebetrieb teilnehmen müssen eventuell erforderliche Nachbesserungen unter Umständen auf eigene Kosten beseitigen. Außerdem erhält die Gemeinde für die Beschaffung der erforderlichen digitalen Endgeräte Zuschüsse aus einem Sonderförderungsprogramm des Freistaates. Die Kosten für die Beschaffung der Funkgeräte belaufen sich vorauss. auf 237 T€, Zuschüsse des Freistaates sind dabei jedoch noch nicht abgezogen. Der Gemeinderat hat die Teilnahme am Probebetrieb beschlossen, die erforderlichen Mittel sollen im Haushaltsplan 2013 berücksichtigt werden.






Aus dem Gemeinderat / Gemeinderatssitzung vom 09.10.2012

13.10.2012

Im Bericht des Bürgermeisters konnte Rupert Monn zunächst bekannt geben, dass der Breitbandausbau in der Gemeinde Berg große Fortschritte gemacht hat. Die Arbeiten in den Gemeindeteilen Aufkirchen und Kempfenhausen sind bereits fertiggestellt, die restlichen geplanten Ortsteile werden voraussichtlich noch im Oktober folgen.

Bei den Anfragen aus dem Gemeinderat wurden vor allem zwei Punkte diskutiert. Ein Ärgernis in der Gemeinde ist die Entsorgung von Hundekot auf öffentlichen Wegen. Trotz der an vielen Orten aufgestellten "Hundetoiletten" werden die Hinterlassenschaften häufig eingetütet und, zum Ärger vieler Fussgänger oder Jogger, einfach am Wegesrand liegen gelassen. Zusätzlich kam aus dem Gemeinderat die Frage, wie sich der Sachverhalt beim Pferdemist verhält, da auch dieser oft einfach liegen gelassen wird. Laut Auskunft vom BGM Monn wird der Pferdemist zumindest in den Ortsteilen Höhenrain und Bachhausen regelmäßig von einigen Pferdeställen beseitigt. Die Gemeinde wird hierzu die ortsansässigen Pferdställe nochmals anschreiben.

Der zweite Diskussionspunkt waren die Baumaßnahmen an der Post in Aufkirchen. Dort hat der Eigentümer mittlerweile im Bereich des Kreuzweges Parkplätze anlegen lassen, die allerdings die Durchfahrt des Kreuzweges und die Kurve zum Marienplatz erheblich einschränken. Dies war in der Genehmigung des Gemeinderates so nicht vorgesehen. Zwischenzeitlich wurde der Bau von Seiten des Landratsamtes wieder eingestellt, jedoch sind die Parkplätze bereits fertiggestellt. Im Laufe der Woche soll ein klärendes Gespräch zwischen BGM Rupert Monn und dem Eigentümer Herrn Gröber stattfinden (weitere Informationen auch hier).


Berger Straße         Mitterfeldweg
Berger Straße zw. Kreuzweg und Maxhöhe                       Mitterfeldweg Kempfenhausen ©google earth

Weiterhin standen zwei Bauanträge und ein Antrag auf Vorbescheid auf der Tagesordnung. Die Bauanträge betrafen die Errichtung einer Berge- und Maschinenhalle an der Seeshaupter Straße zwischen Kreuzweg und Maxhöhe sowie den Neubau eines landwirtschaftlichen Futter- und Maschinenlagers am Mitterfeldweg in Kempfenhausen. Beide Bauanträge wurden unter der Voraussetzung der landwirtschaftlichen Privilegierung einstimmig genehmigt. Die Bauvoranfrage zur Errichtung einer Lager- und Produktionshalle inklusive einer Betriebsleiterwohnung im Gewerbegebiet am Lohacker in Berg wurde seitens des Rates einstimmig genehmigt und eine Befreiung vom Bebauungsplan wegen Überschreitung der Wandlängen erteilt. 

 




Aus dem Gemeinderat / Gemeinderatssitzung vom 25.09.2012
28.09.2012

Die erste Gemeinderatssitzung nach der Bürgermeisterwahl. Der frisch gewählte "neue" Bürgermeister Rupert Monn konnte dazu fast das gesamte Ratsgremium begrüßen. Erwartungsgemäß kam es zu Beginn der Sitzung zu einer Nachfrage eines QUH-Gemeindrates zum vorangegangenen Wahlkampf, woraufhin Bürgermeister Monn bat, dies direkt mit den betreffenden Personen zu klären. Im Anschluss daran wurde recht schnell wieder zum gemeindepolitischen Tagesgeschäft übergegangen.

Fragen aus dem Gemeinderat gab es u. a.

  • zu den Ergebnissen der Windkraftmessung in den Wadlhauser Gräben (Herr GR Haslbeck) - hierzu liegen derzeit lt. BGM Monn noch keine Ergebnisse vor, da noch gemessen wird

  • zur Geothermie Sondersitzung des Starnberger Stadtrates, da der Starnberger Messclaim auch in das Gemeindegebiet von Berg hineinreicht(Frau GR Link). Dazu liegen derzeit lt. Gemeinde keine Anfragen seitens der Stadt Starnberg vor

  • zur Sanierung der Starnberger Straße in Höhenrain (Herr GR Reichart). Diese soll nach Auskunft des Bürgermeisters heuer noch ausgebessert und Anfang nächsten Jahres neu asphaltiert werden

Danach standen noch eine Bauvoranfrage und ein Bauantrag auf der Tagesordnung. Die Bauvoranfrage betraf die Errichtung eines Dreispänners an der Richard-Wagner-Straße/Kapellenweg in Berg. Das Bauvorhaben wurde einstimmig als verträglich erachtet, jedoch schlug GR Reiser vor, evtl. einen Bebauungsplan zu erstellen um angrenzende Gewerbebetriebe zu "schützen". Dies wurde vom Gemeinderat jedoch nicht für sinnvoll gehalten.

Bäckergasse Berg
Ortsmitte Berg ©google

Eine ausgiebige Diskussionen gab schließlich zum Bauantrag an der Bäckergasse in Berg (ehemaliges Grundstück der Berger Stuben). Das Grundstück hat in den letzten Jahren mehrmals seinen Besitzer gewechselt und mehrere Bauplanungen für das an der Berger Ortsmitte gelegene Gelände scheiterten. Die derzeitige Eigentümerin hat bei der Gemeinde einen Antrag auf Errichtung von zwei Einfamilienhäusern mit Garagen/Carports gestellt.

Im Gemeinderat herrschten zu dieser Frage geteilte Meinungen. Eine gemischte Bebauung mit Wohnungen und Geschäften ist zwar aus Sicht aller Gemeinderäte wünschenswert, um die Berger Ortsmitte ortsplanerisch abzurunden. Eine solche Planung ist jedoch bereits mehrmals gescheitert. Nachdem zu Jahresbeginn die Bauabsichten der Eigentümerin bekannt geworden waren, wurden von Seiten der Verwaltung Gespräche zum Erwerb einer Teilfläche geführt, um den Dorfplatz am Maibaum zu vergrößern. Diese wurden jedoch wieder eingestellt. Der vorgelegte Bauantrag erfüllt alle Vorgaben zum Gebietscharakter und berücksichtigt die gemeindliche Garagen- und Stellplatzverordnung. Aufgrund dessen stimmte der Gemeinderat mit 10 : 8 Stimmen für den Bauantrag.




 

Aus dem Gemeinderat / Gemeinderatssitzung vom 11.09.2012
13.09.2012

Dank der sehr guten Vorarbeit durch die Gemeindeverwaltung waren die Gemeinderäte auf die erste Sitzung nach der Sommerpause bestens vorbereitet. Die Sitzung verlief deshalb recht zügig, wohl auch, da auf der Tagesordnung ausschließlich Bebauungspläne und Bauanträge standen. Fast schien es so, als gäbe es derzeit überhaupt keinen Wahlkampf, so einig war man sich in allen Punkten.


Zunächst stand der Beschluss der Satzung zum Bebauungsplan "Mörlbach-Kuglfeld" zur Debatte. Wie bereits berichtet wird die Firma Reiser auf dem ehemaligen Möki-Gelände zwei neue Produktionshallen errichten sowie die bestehende Hallen sanieren, um die Produktionskapazitäten für die Montage von Hubschrauber-Simulatoren zu erweitern. Der Gemeinderat hat die Satzung einstimmig beschlossen.

Weiterhin stand ein Antrag auf Umnutzung für einen ehemaligen Pferdehof am Habichtweg in Höhenrain zur Entscheidung. Der Eigentümer möchte dort einen gewerblichen Lagerraum einrichten. Der Gemeinderat hatte nichts dagegen.

Bebauungsplan 001
Geplanter Geltungsbereich des Bebauungsplanes Postgasse ©Gemeinde Berg

Eine Veränderungssperre hat der Gemeinderat dagegen wegen eines Bauprojektes an der Postgasse/Aufkirchner Straße in Berg verabschiedet. Der Eigentümer hatte bereits vor einiger Zeit eine Bauvoranfrage für das Grundstück gestellt, die vom Gemeinderat abgelehnt worden war. Ziel war ursprünglich, mit dem Bauwerber eine verträgliche Lösung zu finden, da sich das Gelände direkt an der Ortsdurchfahrt befindet. Nachdem die Verhandlungen nun jedoch aufgrund von Unstimmigkeiten mit dem Anwalt des Bauwerbers gescheitert waren, hat der Gemeinderat eine Veränderungssperre und die Neuaufstellung eines Bebauungsplanes beschlossen.


So blieb am Ende der Sitzung nur noch zu sagen: "Nach der Sitzung ist nun vor der Wahl..."

 




Aus dem Gemeinderat / Gemeinderatssitzung vom 24.07.2012

29.07.2012

 "Ein Hauch von Sommerloch" - weit gefehlt. Einige wichtige Punkte standen vor dem Sommerpause noch auf der Tagesordnung des Gemeinderates.

Zunächst ging es um die Neugestaltung des Marienplatzes in Aufkirchen. Dort soll, nach dem Umbau des Gasthofes zur Post, auch der umgebende Platz und die Durchfahrt zum Kreuzweg verschönert werden. Die Planung ist für die Gemeinde allerdings nur in beschränktem Umfang möglich, da sich ein Großteil des Grundes nicht in deren Besitz befindet. Deshalb muss eine Planungsvariante im Einvernehmen mit dem Grundstücksbesitzer gefunden werden.

Die Fa. Terrabiota hatte im Auftrag der Gemeinde drei Varianten erarbeitet, die in der Sitzung vorgestellt wurden. Aufgrund der eingeschränkten Möglichkeiten wurde eine Variante bevorzugt, die eine Verkleinerung des Einfahrtstrichters von der Staatsstraße kommend sowie die Schaffung von zusätzlichen Parkplätzen an der westlichen Gebäudeseite (Richtung Kreuzweg) vorsieht. Wenn möglich sollen die Parkplätze entlang der Kirchenmauer unter den Kastanien wegfallen und der Bereich ansprechender gestaltet werden.

Von einigen Gemeinderäten wurde, wie in der Vergangenheit schon einmal angedacht, die Möglichkeit der geraden Verlängerung des Kreuzweges südlich unterhalb der Post Richtung Staatsstraße ins Gespräch gebracht. Dies war aber bereits früher an den entsprechenden Grundstücks- verhandlungen gescheitert.

Weiterer wichtiger Punkt war der Beschluss über den Flächennutzungsplan "Mörlbach-Kuglfeld". Wie bereits berichtet, möchte die Fa. Reiser dort zusätzliche Produktionshallen errichten. Entsprechend groß war das Interesse der Firmenmitarbeiter, die den Besucherraum des Ratssaales füllten. Nachdem im Verfahren mehrere Stellungnahmen von Trägern öffentlicher Belange bei der Gemeinde eingegangen sind, werden diese in den Bebauungsplan eingearbeitet und der Plan nochmals ausgelegt.


 

"Das Wunder von Höhenrain"
20.07.2012

Eine handfeste Überraschung gab es am Donnerstag beim politischen Abend im Höhenrainer Festzelt. Gleich zu Beginn seiner Rede gab der bayerische Finanzminister Markus Söder, unter großem Jubel der Besucher, bekannt, dass die Ausschreibung für die Schlösser Seeburg und Unterallmannshausen gestoppt werde.

Seeburg
Die Seeburg ©EUW

Söder betonte, der Freistaat verkaufe Bauten nur, wenn es kein sinnvolles Interesse an ihnen gäbe. Jugendarbeit sei aber ein "grundlegendes Interesse unserer Gemeinschaft". Die etwa 150 eigens ins Festzelt gekommenen Jugendlichen von Wort des Lebens hatten zuvor bereits lautstark für Ihr Anliegen geworben, mit dieser klaren Aussage des Finanzministers hatte jedoch im Vorfeld wohl niemand gerechnet. Umso größer war dann aber die Überraschung, die vom WdL-Vorsitzenden Koch anschließend als "Das Wunder von Höhenrain" tituliert wurde.

In seiner Rede ging Markus Söder weiterhin auf die Schuldenkrise in Europa ein und betonte, dass eine "Vergemeinschaftung" von Staatsschulden etwa durch Eurobonds oder eine gemeinsame Einlagensicherung bei Banken aus deutscher Sicht nicht akzeptabel sei.

Weitere Punkte in der Rede Söders waren die Klage des Freistaates gegen den Länderfinanzausgleich und der bayerische Staatshaushalt. Söder bekräftigte, dass der Haushalt weiter ausgeglichen gestaltet werden soll und der Freistaat auch künftig Schulden in Milliardenhöhe tilgen werde.

Markus Söder
©JOSH 2012

Vielleicht konnte sich Markus Söder nach seiner Rede im Gespräch mit Bürgermeister Rupert Monn (EUW) dafür ja noch weitere Anregungen holen, da die Gemeinde Berg ja wie bekannt schuldenfrei ist...




Höhenrainer Festwoche von 13. bis 22. Juli 2012
12.07.2012

Große Festtage stehen ab morgen in Höhenrain an. Im Rahmen einer gemeinsamen Festwoche feiern gleich drei Höhenrainer Traditionsvereine ihr Jubiläum

Festwoche Höhenrain

Freiwillige Feuerwehr Höhenrain - 112 Jahre
Trachtenverein GTEV D' Lüßbachtaler Höhenrain - 30 Jahre
Burschenverein Höhenrain - 16 Jahre

Selbstverständlich sind alle Gemeindebürgerinnen und -bürger herzlich zum mitfeiern eingeladen.

Wir gratulieren den drei Jubiläumsvereinen zu ihrem langjährigen Bestehen, wünschen alles Gute für die Zukunft und den Feierlichkeiten einen guten Verlauf.

Weitere Informationen zum Veranstaltungsprogramm finden Sie auch unter
www.festwoche.hoehenrain.de


 

 

EUW Stadl-Fest 16.06.2012
20.06.2012

Am Samstag den 16.06.2012 war es wieder soweit. Wie bereits in den vergangenen Jahren veranstaltete die EUW auch in diesem Jahr das traditionelle Stadl-Fest im Monn-Stadl Höhenrain.

Die Vorbereitungen für das Fest liefen über einige Wochen. Bei herrlichem Wetter konnte das Fest um 19.00 Uhr eröffnet werden. Der Vorstandsvorsitzende, Gustl Buchberger, begrüßte alle Gäste, allen voran den 1.Bürgermeister Rupert Monn und einige Mitglieder des Gemeinderats.

Für das leibliche Wohl sorgten die Veranstalter mit Bierspezialitäten aus dem Hause Reutberg, Grillfleisch und Bratwürsten. Kaffee, selbstgemachte Kuchen und Nachspeisen rundeten die kulinarische Seite ab. Für Stimmung bis in die Morgenstunden sorgte die sehr beliebte „08/15 Musi" aus Höhenrain.

Am Ende eines sehr gelungenen Festes waren sich alle Verantwortlichen und die zahlreichen Gäste einig –auch im nächsten Jahr soll es wieder ein Stadl-Fest geben.

An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer.


 

Aus dem Gemeinderat / Gemeinderatssitzung vom 22.05.2012
27.05.2012

Eine überschaubare Tagesordnung, die ausschließlich Bauangelegenheiten beinhaltete, stand bei der letzten Gemeinderatssitzung zur Diskussion.

Zunächst ging es um die Genehmigung eines Mehrfamilienhauses mit Tiefgarage an der Farchacher Straße in Aufkirchen. Die Planung des Hauses war vom Gemeinderat vor kurzem abgelehnt worden, da die Wandhöhen des Baukörpers zu hoch waren.

Bauvorhaben Farchacher Straße Aufkirchen
Bauvorhaben Farchacher Straße Aufkirchen
© Gemeinde Berg

Nach der Überplanung des Vorhabens und dem Wegfall des Kellergeschosses werden die Wandhöhen nun eingehalten. Der Bauantrag wurde nun durch den Gemeinderat mit 14:4 Stimmen genehmigt.

Umfangreicher war dagegen die Änderungen des Flächennutzungsplanes und des Bebauungsplanes "Mörlbach Kuglfeld". Wie bereits berichtet, möchte die Fa. Reiser Systemtechnik auf dem ehemaligen MÖKI-Gelände zusätzliche Produktionshallen errichten.

Übersicht Mörlbach Kuglfeld
Übersicht Mörlbach Kuglfeld
© Gemeinde Berg

Die eingegangenen Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange wurden von der Verwaltung in den Flächennutzungsplan und in den Bebauungsplan eingearbeitet. Die neuen Entwürfe des Flächennutzungs- und des Bebauungsplanes wurden vom Gemeinderat genehmigt und werden nun nochmals öffentlich ausgelegt.


 

Aus dem Gemeinderat / Gemeinderatssitzung vom 08.05.2012
12.05.2012

Neues zum Thema "Windkraft" gab es zu Beginn der Gemeinderatssitzung. Bürgermeister Rupert Monn konnte bekanntgeben, dass in der letzten nichtöffentlichen Sitzung die Standortsicherungs- und Pachtverträge mit den Bayerischen Staatsforsten für die Standorte der Windkraftanlagen in den Wadlhauser Gräben beschlossen wurden. Die Verträge liegen zwischenzeitlich auch schon unterschrieben vor.

Mit großen Schritten schreitet auch der Ausbau des Breitbandnetzes in der Gemeinde Berg voran. Nachdem der Gemeinderat in der Sitzung vom 08.11.2011 beschlossen hatte gemeindeeigene Leerrohre mitzuverlegen, ist zu erwarten, dass im Zuge der Baumaßnahmen auch kurzfristig Entscheidungen zur deren Verlegung getroffen werden müssen. Um eventuellen zeitlichen Verzögerungen entgegenzuwirken, hat der Gemeinderat deshalb einstimimig beschlossen, Herrn Bürgermeister Monn zu Entscheidungen über die eingehenden Angebote zu bevollmächtigen.

Weitere Punkte auf der Tagesordnung waren diverse Bauanträge und -genehmigungen sowie ein Antrag auf Erstellung einer Ortsabrundungs- satzung am Falkenweg in Höhenrain.


 

Feuerwehrgerätehaus Allmannshausen eingeweiht
29.04.2012

Unter großer Beteiligung der Allmannshauser Bürgerinnen und Bürger und der Feuerwehren aus Bachhausen, Berg, Höhenrain, Kempfenhausen und Münsing konnte am heutigen Sonntag der Umbau des Feuerwehrgerätehauses in Allmannshausen seiner Bestimmung übergeben werden.

Einweihung des Feuerwehrgerätehauses Allmannshausen
Einweihung des Feuerwehrgerätehauses Allmannshausen
©F.Holbein/EUW

Nach dem feierlichen Gottesdienst und der Segnung des Gebäudes durch Herrn Pater Josef Posch und Herrn Pfarrer Habdank lies Feuerwehrkommandant Hans-Georg Urban den Weg zum Umbau des Gerätehauses kurz Revue passieren. Er bedankte sich bei Herrn Bürgermeister Rupert Monn und den anwesenden Gemeinderäten für deren Unterstützung und bei den vielen freiwilligen Helfern für die beim Umbau geleistete Arbeit.

Bürgermeister Rupert Monn bei der Einweihungsfeier
Bürgermeister Rupert Monn bei der Einweihungsfeier
©F.Holbein/EUW

Sichtlich erfreut war auch Bürgermeister Rupert Monn, der den Allmannshauser Floriansjüngern das "neue" Feuerwehrgerätehaus offiziell übergeben konnte. Er hob in seiner Festrede die Bedeutung der Feuerwehr für die Ortsgemeinschaft hervor und zollte den anwesenden Feuerwehrkameradinnen und -kameraden großen Respekt für ihren Einsatz. Sehr erfreulich sei, dass im umgebauten Feuerwehrhaus auch ein Saal eingerichtet werden konnte, in dem Veranstaltungen für die Dorfgemeinschaft stattfinden können.

Beim Umbau des Feuerwehrhauses wurde das komplette Gebäude energetisch saniert und eine Photovoltaikanlage installiert. Neben dem neuen Schulungs- und Gemeinschaftsraum mit einer modernen Küche konnten außerdem die Fahrzeughalle und die Sanitäranlagen erneuert und zusätzlich eine Werkstatt angebaut werden. Damit ist die Feuerwehr Allmannshausen für die Zukunft bestens gerüstet. Die Kosten für die Baumaßnahmen belaufen sich auf ca. 750.000€.


 

**Aktuell: Rupert Monn als Bürgermeisterkandidat nominiert**
19.04.2012

Im Rahmen ihrer ordentlichen Mitgliederversammlung am heutigen Donnerstag hat die Einigkeit EUW ihren Bürgermeister Rupert Monn wieder als Kandidat für die Bürgermeisterwahl 2012 nominiert.

Die Nominierung durch ein einstimmiges Votum der anwesenden Mitglieder war ein überwältigender Vertrauensbeweis und eine hohe Anerkennung für die bisherige hervorragende Arbeit von Rupert Monn als Bürgermeister der Gemeinde Berg.

Rupert Monn wieder nominiert
EUW-Vorsitzender August Buchberger (r.) und seine Stellvertreter Anton Lidl (l.)
und Florian Käsbauer (2.v.l) freuen sich mit Rupert Monn
© Einigkeit Berg (EUW)

Wir wünschen Rupert Monn für den bevorstehenden Wahlkampf alles Gute und sichern ihm unsere volle Unterstützung zu.


 

Aus dem Gemeinderat / Gemeinderatssitzung vom 17.04.2012
21.04.2012

Das Hauptthema der Gemeinderatssitzung vom letzten Dienstag war die Renaturierung der ehemaligen Gemeinde-Kiesgrube in Höhenrain. Herr Ufer, Landschaftsarchitekt von der Firma Terrabiota, erläuterte dem Gemeinderat das Renaturierungskonzept.

Kiesgrube Hoehenrain
Übersicht ehem. Gemeinde-Kiesgrube Höhenrain
©google maps

Am Gelände an der Sibichhauser Straße in Höhenrain wurde nach dessen Nutzung als Kiesgrube diverse Aufschüttungen (z. B. der Aushub am neuen FSV-Sportglände) vorgenommen. Diese sind mittlerweile mit Springkraut und anderen "Gewächsen" überwuchert und laut Naturschutzbehörde in einem sehr schlechten Zustand.

Berger Weg Farchach
Gelände am Berger Weg in Farchach
©google maps

Nachdem die Gemeinde Berg das Grundstück eines abgebrannten Pferdestalles am Berger Weg in Farchach für das Ökokonto übernommen hat, soll dort nun der aufgeschüttete Kies abgetragen und damit die Höhenrainer Kiesgrube im Grundwasserbereich ausgeglichen werden. Im Gegenzug sollen die in der Kiesgrube aufgeschütteten Böschungen abgetragen und damit das Gelände am Berger Weg aufgefüllt werden. Die Kosten für diese Maßnahme werden auf ca. 50.000€ geschätzt, können jedoch zum Großteil über das Ökokonto wieder amortisiert werden.

Weiterer Tagesordnungspunkt war ein Antrag auf Vorbescheid für eine Tiefgarage an der denkmalgeschützten "Weber-Villa" in Allmannshausen. Wie bereits berichtet (siehe Bericht vom 28.01.2012), sollte ursprünglich ein Anbau an das Gebäude erfolgen, der jedoch nicht genehmigt werden konnte. Der Antrag auf die Errichtung einer Tiefgarage wurde vom Gemeinderat bewilligt.


 

Baumaßnahmen Ortsdurchfahrt Berg
02.04.2012

Es ist soweit! Wie die Gemeinde bekannt geben konnte, beginnen ab Dienstag den 10.04.2012 die Neugestaltungs- und Sanierungsarbeiten an der Ortsdurchfahrt Berg. Die Baumaßnahmen werden voraussichtlich bis September dauern.

Damit wird das von der Einigkeit EUW unterstützte Projekt umgesetzt und die Ortsdurchfahrt kann mit neuer Bushaltestelle, zusätzlichen Parkplätzen und einer ansprechenden Begrünung endlich in neuem Glanz erstrahlen.

Ortsdurchfahrt Berg
Perchaer Straße Berg ©google maps

Ansprechpartner bei der Gemeinde Berg für Fragen der Bürgerinnen und Bürger ist Frau Brauer unter 08151/508-16. Weitere Informationen erhalten Sie auch auf der Homepage der Gemeinde Berg.


 

Aus dem Gemeinderat / Gemeinderatssitzung vom 27.03.2012
31.03.2012

Die Bürgermeisterwahl am 23.09.2012 wirft ihre ersten Schatten voraus. In der jüngsten Gemeinderatssitzung am vorigen Dienstag wurde der Geschäftsleitende Beamte Alexander Reil vom Gemeinderat zum Gemeindewahlleiter berufen. Zum Stellvertreter wurde Kämmerer Benjamin Bursic bestimmt.

Im Anschluss daran folgte im Rahmen der angestrebten Energiewende ein kurzer Vortrag, bei dem Herr Mulert von der Energie-Genossenschaft Fünfseenland eG dem Gemeinderat die Ziele und Projekte der Genossenschaft vorstellte. Wie bereits berichtet möchte die Berger Fa. Yoku die Photovoltaikanlage am Sportgelände in Höhenrain verkaufen. Neben der Gemeinde Berg interessiert sich auch die Energie- genossenschaft für die Übernahme der Anlage.

Danach standen mehrere Bauanträge auf der Tagesordnung. Die neue Eigentümerin des Grundstückes der früheren "Berger Stuben" möchte auf dem Gelände ein Mehrfamilienhaus mit drei Wohnungen errichten und hat dazu vor kurzem eine Voranfrage an die Verwaltung gestellt. Der Gemeinderat steht dem Vorhaben grundsätzlich positiv gegenüber, ein konkreter Beschluss kann jedoch erst nach Vorlage einer detaillierten Planung erfolgen.

Ein Antrag auf Errichtung eines Mehrfamilienhauses an der Farchacher Straße in Aufkirchen wurde vom Gemeinderat abgelehnt.

Darüberhinaus konnte Bürgermeister Rupert Monn noch einige Termine und Informationen bekannt geben:

  • Nach Mitteilung des Straßenbauamtes Weilheim erfolgt im September/Oktober 2012 die Sanierung der Staatsstraße 2070 - Ortsdurchfahrt Höhenrain bis Ortsanfang Dorfen.

  • Am Dienstag den 15.05.2012 findet in der Aula der Oskar-Maria-Graf-Schule in Aufkirchen die diesjährige Bürgerversammlung statt.

  • Von 06.-08.07.2012 organisiert die Gemeinde wieder eine Fahrt in die Partnerstadt Phalsbourg. Interessierte Mitbürger/Mitfahrer können sich bei der Gemeindeverwaltung für die Fahrt anmelden.




Aus dem Gemeinderat / Gemeinderatssitzung vom 13.03.2012
17.03.2012

Alles geht einmal zu Ende. So auch die Kooperation des gemeindlichen Wasserwerkes mit den Stadtwerken Wolfratshausen. Da die Gemeinde Berg nun einen eigenen Wassermeister hat, wird die Zusammenarbeit zum 01.04.2012 beendet. Ab diesem Tag gilt dann auch schon die neue Notrufnummer des gemeindlichen Wasserwerkes 0160/530 90 54.

Als Tischvorlage hatten die Gemeinderäte außerdem ein Dankschreiben der Bewohner des Wohnzentrums Etztal vorliegen, die sich bei allen Beteiligten für den Einsatz bei der Planung und Verwirklichung des Wohnzentrums und für die gute Betreuung bedankten. Eine schöne Geste!

Im weiteren Verlauf der Sitzung ging es dann ausschließlich um Bauangelegenheiten. Zunächst stand ein Antrag zur Änderung des Bebauungsplanes für "Bachhausen Nordost- Martelsäcker" zur Debatte. Der Bebauungsplan soll auf Antrag des Bauwerbers so geändert werden, dass das vorhandenen Grundstück sowohl mit einem Doppelhaus oder auch mit zwei Einfamilienhäusern bebaut werden dürfen. Die Verwaltung wurde beauftragt, den Bebauungsplan zu überarbeiten und dem Gemeinderat in einer der nächsten Sitzungen wieder vorzulegen.

Ein weiterer Antrag betraf die Änderung des Bebauungsplanes "Leoni-Seilbahnweg". Die Fischerei Gastl aus Leoni möchte am vorhandenen Fischerhof ein Stallgebäude mit Tenne abbrechen und einen Neubau für den Fischereibetrieb mit Verarbeitung, eine kleine Gaststätte mit max. 40 Sitzplätzen für Kaffee und Kuchen und eigene Fischereispezialitäten sowie Wohnungen und Garagen errichten. Der Gemeinderat hatte keine Einwände gegen die Änderung des Bebauungsplanes und beauftragte die Verwaltung mit der Neufassung.


 

Sondersitzung "Haushalt" vom 16.02.2012
18.02.2012

"Das bisschen Haushalt..." Unter diesem Motto dürfte die Sondersitzung des Gemeinderats zur Vorausberatung des Haushaltes am letzten Donnerstag gestanden haben. Nachdem die Gemeinde Berg ja seit März 2011 aufgrund einer nachhaltigen Haushaltspolitik komplett schuldenfrei ist, gibt es erwartungsgemäß keine größeren Probleme bei der Erstellung des Haushaltsplanes für 2012.

Die Haushaltssituation der Gemeinde stellt sich sehr erfreulich dar:
Die Erträge, überwiegend aus Steuereinnahmen, betragen vorauss. ca. 14,259 Mio €. Dem entgegen stehen geplante Aufwendungen von etwa 13,944 Mio € und somit ein voraussichtlicher Haushaltsüberschuss von ca. 315.000 €.

Die größten Ausgaben für 2012 stellen Kreis- und Gewerbesteuerumlage mit einer Summe von ca. 4,6 Mio € dar. Außerdem sind folgende größere Investitionen geplant:

  • Sanierung der "Alten Schule" in Aufkirchen 880 T€
  • Neugestaltung der Ortsdurchfahrt Berg ca. 800 T€
  • Errichtung des Kinderhauses in Biberkor 434 T€
  • Sanierung von Abwasserkanälen im Gemeindebereich ca. 300 T€
  • Sanierung der Kegelbahn auf der Lüften in Farchach 100 T€
  • Beschaffung eines neuen Löschgruppenfahrzeuges LF10 für die Feuerwehr Berg,
    1. Los Fahrgestell 80 T€


Erfreulich ist auch, dass für den von der EUW beantragten Dorfplatz mit Spielplatz in Kempfenhausen 40 T€ eingeplant wurden. Für den Antrag des FSV Höhenrain zur Errichtung eines Kunstrasenfeldes wurde im Rahmen der Finanzplanung für 2013 eine Summe von 330 T€ berücksichtigt.

Die Gesamtinvestitionen für 2012 mit ca. 6,5 Mio € wurden mit nur einer Gegenstimme beschlossen. Der endgültige Beschluss über den Haushalt 2012 erfolgt in der nächsten Gemeinderatssitzung.


 

Aus dem Gemeinderat / Gemeinderatssitzung vom 07.02.2012
11.02.2012

Wer die Tagesordnung der letzten Sitzung am Dienstag las, mochte es wohl nicht für möglich halten. Dort stand kein einziges Mal das Wort "Windkraft" zu lesen. Dafür standen einige für die betroffenen Ortsteile sehr wichtige Bauvorhaben auf dem Plan.

Doch zunächst lief es eher nicht nach Plan. Da der Winter am Dienstag einige Kapriolen schlug und der verantwortliche Planer einen sehr weiten Heimweg hatte, wurde Punkt 9 der Tagesordnung, Antrag auf Änderung des Flächennutzungsplanes "Mörlbach - Kuglfeld" kurzerhand vorgezogen.

Wie bereits berichtet, möchte die Fa. Reiser Systemtechnik auf dem ehemaligen Möki-Gelände in Mörlbach eine zwei Produktionshallen und ein Bürogebäude errichten. Nachdem es dazu im Herbst Einwände von Anwohnern gegeben hatte, hat die Fa. Reiser die Planungen nochmals überarbeiten lassen. Die gesamte Bebauung rückt nun weiter von der Wohnbebauung ab. Wolfgang Reiser hat die Anwohner bereits im Vorfeld zu einer Vorstellung des Konzeptes eingeladen und detailliert informiert. Die Änderung des Flächennutzungsplanes wurde mit nur einer Gegenstimme beschlossen.

Im Anschluss stand die Baugenehmigung für den Um- und Erweiterungsbau des Gasthofes "Zur Post" in Aufkirchen auf dem Programm. Der vom Besitzer Andreas Gröber beauftragte Architekt stellte dem Gemeinderat das Konzept vor. Unter anderem werden die Wohnungen in den Obergeschossen zu Hotelzimmern umgebaut. Außerdem wird die Küche verlegt und, dadurch bedingt, der Eingang neu gestaltet. Der Gastraum und die Sanitäranlagen werden umgestaltet und modernisiert. Vor dem Gasthof fallen dadurch leider einige Parkplätze weg, zusätzliche Parkplätze sind jedoch an der Ecke zum Klosterweg neu geplant. Hier müssen allerdings die Eigentumsverhältnisse durch einen Grundstückstausch noch geregelt werden.

Marienplatz Aufkirchen
Marienplatz Aufkirchen mit Gasthof "Zur Post"
©Google maps

Aufgrund der Baumaßnahmen an der Post wurde von den Aufkirchner Ratsmitgliedern Anke Sokolowski, Karl Brunnhuber und Andreas Hlavaty ein Antrag auf Umgestaltung des Marienplatzes gestellt. Für die Umgestaltung soll ein Fachplanungsbüro ein Konzept erstellen, damit der Platz so zum Dorfmittelpunkt von Aufkirchen wird. Der Gemeinderat genehmigte den Bauantrag und beauftragte die Verwaltung mit Herrn Gröber Gespräche über die Planung aufzunehmen.

Sondersitzung "Windkraft" (die Zweite) am 31.01.2012
04.02.2012

Nachdem der Starnberger Kreistag in einer Sondersitzung am letzten Montag die Änderung der Landschaftsschutzgebietverordnung für das Ostufer des Starnberger Sees beschlossen hat und Windkraftanlagen jetzt nicht mehr unter das Bauverbot fallen, lag es nun am Berger Gemeinderat in seiner eigenen Sondersitzung am Dienstag die (hoffentlich) letzte Hürde im Flächennutzungsplanverfahren für die Wadlhauser Gräben nehmen.

Abermals hatte der Gemeinderat nach der letzten Auslegung des Teilflächennutzungsplanes über die Einwände und Stellungnahmen zu beschließen. Allein diesmal standen wieder 120 Einwände zur Abstimmung, die Unterlagen dazu füllten etwa vier dicke Ordner. Auf über 100 Seiten hatte die Gemeindeverwaltung diese wieder zusammengefasst. Abermals fasste der Gemeinderat seine Beschlüsse in vorbildlicher Einigkeit - ohne eine einzige Gegenstimme.

Der letzte Beschluss zur Feststellung der Änderung des Flächennutzungsplanes sorgte wohl bei allen Beteiligten nach einem aufreibenden, fast 13-monatigen Verfahren für große Erleichterung. Der zweite Bürgermeister Karl Brunnhuber bedankte sich anschließend bei Rupert Monn für die geleistete Arbeit. Dieser gab das Lob im gleichen Zug an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung weiter, die in vielen Arbeitsstunden, durchgearbeiteten Wochenenden und Weihnachtsferien hervorragende Arbeit geleistet haben.

Großer Respekt gilt auch allen Gemeinderäten, die trotz des Drucks der vergangenen Wochen und der vielfachen Anfeindungen während des laufenden Verfahrens geschlossen zusammenstanden und sich niemand dazu hinreißen lies, dagegen zu stimmen.

Nun geht der Teilflächennutzungsplan zur Genehmigung an die Regierung von Oberbayern. Bis tatsächlich Windkraftanlagen in den Wadlhauser Gräben errichtet werden, wird es allerdings noch dauern. Dies hängt auch davon ab, welches Ergebnis die vom Gemeinderat beschlossenen Windmessungen bringen, die ab dem Frühjahr mittels eines Infrarotverfahrens 4 Monate lang durchgeführt werden.

Wichtig ist im ersten Schritt, dass mit der Beendigung des Verfahrens der auch der Bauantrag für das beantragte Windrad zwischen Aufhausen und Aufkirchen abgelehnt werden kann.

Wie die Reise dann weitergeht bestimmt der Wind...


 

Aus dem Gemeinderat / Gemeinderatssitzung vom 24.01.2012
28.01.2012

Die Tagesordnung der zweiten Gemeinderatssitzung dieses Jahres enthielt ausschließlich Bauangelegenheiten wie Anträge auf Vorbescheid und Bauanträge. Eine willkommene Gelegenheit, um die neue Leiterin des gemeindlichen Bauamtes Frau Julia Deres vorzustellen.

Frau Deres stammt aus Köln und wurde quasi vom Rhein an den Starnberger See verschlagen. Sie hatte zu Jahresbeginn die Nachfolge von Michael Christian angetreten, der wie bekannt zum Bauamt der Stadt Starnberg wechselte, und hinterließ bereits in der ersten Sitzung einen positiven Eindruck. Wir wünschen an dieser Stelle alles Gute und viel Erfolg in der neuen Tätigkeit.

Herausragende Punkte waren die Genehmigung eines Antrages auf Vorbescheid für die Errichtung von vier Einfamilienhäusern am Hälsbachweg in Aufhausen sowie der Antrag auf Vorbescheid für die Errichtung eines "Entlastungsbaukörpers" an der denkmalgeschützten "Weber-Villa" in Allmannshausen.

Wer sich von den Gemeinderäten fragte, was denn ein "Entlastungsbaukörper" sei, den konnte Bürgermeister Rupert Monn sofort aufklären. Da die Villa denkmalgeschützt ist, darf daran nicht direkt angebaut bzw. umgebaut werden, so dass ein Verbindungsbau notwendig ist. Da der gesamte Baukörper die nach dem Bebauungsplan maximale Baugröße überschreiten würde, wurde der Antrag einstimmig abgelehnt.

In der nächsten Gemeinderatssitzung am Dienstag den 31.01.2012 befasst sich der Gemeinderat mit der letzten Auslegung des Teilflächennutzungsplanes "Wadlhauser Gräben".


 

Sondersitzung "Windkraft" am 04.01.2012
10.01.2012

Nach abgeschlossener Weihnachtspause ist der Gemeinderat am vergangenen Mittwoch zu einer Sondersitzung zum Teilflächennutzungsplan für die Windkraftanlagen in den Wadlhauser Gräben zusammengekommen.

Nach der dritten Auslegung des Flächennutzungsplanes sind bei der Gemeinde erwartungsgemäß wieder eine Vielzahl von Einwänden gegen das Projekt eingegangen. Überraschenderweise waren bei der Sondersitzung nur wenige Zuhörer anwesend, was den Vorteil hatte, das diese Sitzung -im Gegensatz zu mancher der vorangegangenen- ohne Zwischenrufe und sehr gesittet ablief.

Bis zuletzt hatte die Verwaltung an der Sitzungsvorlage gearbeitet, die die Gemeinderäte im Anschluss Punkt für Punkt durchgingen. Nicht weniger als 116 Einzelbeschlüsse - von der Berücksichtigung von Naturschutzbelangen bis zu den Einsprüchen von Bürgern der Nachbargemeinden - hatten die anwesenden Gemeinderäte zu fassen. Alle wurden mit 17:0 Stimmen einstimmig befürwortet. Dieses beeindruckende Ergebnis zeugt von der Geschlossenheit des Gemeinderates im laufenden Verfahren.

Wadlhauser Gräben
Konzentrationsfläche WEA
©Gemeinde Berg

Für Empörung bei vielen Gemeinderäten sorgte jedoch der Einwand von Frau Reitinger (2. Bürgermeisterin der Gemeinde Schäftlarn), dessen Fazit lautete:
"Sollten die WKA an den genannten Standorten nicht abgewendet werden können, so hoffen und wünschen wir als letzte Konsequenz, dass Herr Genz als Auslöser dieser unsäglichen Berger Windkraftplanung auf Kosten der Nachbarn, seine Chance nützt und sein Windrad in nächster Nähe von Dörfern der Gemeinde Berg baut."
Dies wird der geplante Teilflächennutzungsplan verhindern, soviel ist sicher. Sollte sie diese Aussage als Amtsträgerin gemacht haben, ist dies nicht nur traurig, sondern auch in höchstem Maße peinlich. Bleibt für Frau Reitinger (im Sinne der Fairness gegenüber unserer Nachbargemeinde) zu hoffen, das Herr Genz nicht alternativ auch ein Grundstück in Schäftlarn besitzt...

Nach den erfolgten Beschlüssen des Gemeinderates geht der Teilflächen- nutzungsplan nun in die verkürzte vierte Auslegung.

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