Interview mit Miriam

bild klein mitte

Interview

Die 18-jährige spricht mit Rupert Monn über Blogs, Breitbandversorgung und berufliche Pläne.







Die 18-jährige Auszubildende Miriam aus Berg ist eine Bekannte der Familie und spricht mit Bürgermeister Rupert Monn über Blogs, Breitbandversorgung und berufliche Pläne.

Miriam: Rupert, warum hast du keinen Blog wie die QUH?
Rupert Monn: Dieser Blog verdient Respekt. Er ist sowohl das Parteiorgan der QUH als auch so etwas wie eine digitale Ortszeitung. Seit Jahren arbeiten viele Menschen ehrenamtlich an diesem Blog und berichten über das Gemeindeleben.
Ich betreibe auch einen „Blog" – allerdings einen herkömmlichen. Als Bürgermeister bin ich ständig im Kontakt mit Bürgerinnen und Bürgern, tausche mich aus, berichte über Geschehenes, bringe Menschen zusammen, stimme mich mit Kollegen und Gemeinderat ab und so weiter.

Dann hast du wohl auch kein iPad, sondern eher einen „iBlock"?
Richtig, ich notiere mir alles und selbstverständlich nutze ich auch meinen PC. Tatsächlich sehe ich aber meine Stärken in der direkten Kommunikation mit den Menschen, da spielen Sprache, Blicke und Emotionen eine große Rolle.

Mich ärgert, dass ich zu Hause keine schnelle Internetverbindung habe – tut sich da was?
Die Breitbandversorgung des ländlichen Raums ist ein großes politisches Thema. Die Bayerische Staatsregierung möchte in den nächsten Jahren die flächendeckende Versorgung sicherstellen. Die Gemeinde Berg hat selbst die Initiative ergriffen und in diesem Jahr 500.000 Euro in den Ausbau des Breitbandnetzes investiert. Bis zum Jahresende sollte dir und den meisten Nutzern in unserer Gemeinde ein schnelles Netz zur Verfügung stehen. Für einzelne Ortsteile wird noch an der Breitbandversorgung gearbeitet.

Rupert, was machst du gerne privat?
Die wenige private Zeit, die ich habe, verbringe ich mit meiner Familie. Ich gehe gerne Wandern, fahre mit meinem Radl und liebe es, auf dem Traktor zu sitzen. Da passt es, dass einer unserer Söhne die Landwirtschaft im Nebenerwerb führt und ich ihm dabei helfen kann.

Welche Ziele hast du?
Beruflich war es mir ein Herzenswunsch, als Bürgermeister wieder gewählt zu werden. Nach der dann dritten Amtszeit werde ich mit 65 Jahren in Rente gehen. Meine Enkel sind bis dahin aus dem Gröbsten heraus und ich bin dann für all das zu haben, was sie mit den Eltern oder der Oma nicht machen können oder dürfen. Privat möchte ich gerne einen Sommer als Senner auf der Alm verbringen.